Hochhydrophobe pyrogene Kieselsäure für Industrieklebstoffe

  • Supplier: Wacker Chemie AG
  • Author: Wacker Chemie AG
  • Published: 10 April 2019
  • Copyright: Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA
thumbnail image: Hochhydrophobe pyrogene Kieselsäure für Industrieklebstoffe

Read more

Wacker stellte auf der European Coatings Show 2019 erstmals die neue pyrogene Kieselsäure HDK® H21 vor. Das Produkt wurde als Additiv zur Einstellung der Fließeigenschaften von polaren Klebstoffsystemen konzipiert. Trotz hochhydrophober wasserabweisender Eigenschaften lässt sich die Kieselsäure zügig und effizient in polare Flüssigkeiten einarbeiten. HDK® H21 ermöglicht die Herstellung standfester Formulierungen, wie sie für strukturelle Klebungen in vielen Industriebranchen benötigt werden. Als Folge ihrer großen spezifischen Oberfläche und ihrer Hydrophobie verleiht HDK® H21 polaren Flüssigkeiten eine ausgeprägte Strukturviskosität: Die pyrogene Kieselsäure bewirkt, dass die Masse im Ruhezustand zähflüssig und standfest ist und bei Scherung dünnflüssig wird. Ein polarer Industrieklebstoff, der das neue Additiv enthält, lässt sich somit ohne Schwierigkeiten pumpen und präzise applizieren. Richtig mit HDK® H21 eingestellt, verlaufen in hoher Schichtdicke aufgetragene Klebstoffmassen bis zur vollständigen Aushärtung auch dann nicht, wenn die Klebeflächen geneigt oder gekrümmt sind. Darüber hinaus erhöht das Produkt die Lagerstabilität von reaktiven Klebstoffkomponenten und unterdrückt das Absetzen von Füllstoffen. HDK® H21 ist als Rheologieadditiv für den Einsatz in hochfesten Industrieklebstoffen prädestiniert, wie sie etwa zur Verklebung von Rotorblatthalbschalen für Windkraftanlagen, für Klebungen im Automobilbau oder auch für chemische Dübel in der Bauindustrie benötigt werden. Als weitere Neuheit zeigte Wacker die Produktlinie VINNECO® für polymere Bindemittel, die teilweise auf nachwachsenden Rohstoffen basiert. Sie entsteht in zwei Verfahren, bei denen biobasierte Essigsäure oder Kartoffelstärke in die Herstellung einfließen. Die neuen Dispersionen eignen sich vor allem für die Produktion von Innenraumfarben und Putzen. Beim ersten Herstellungsverfahren wird biobasierte Essigsäure eingesetzt, die als Nebenprodukt in der Holzindustrie anfällt. Aus biobasierter Essigsäure und Ethylen stellt Wacker das Vinylacetat-Monomer her, das zu Vinylacetat-Ethylen (VAE) copolymerisiert wird. Als Polymerdispersionen sorgen die Bindemittel z. B. in Wandfarben dafür, dass Pigmente, Füllstoffe und Additive zusammenhalten und die Farbe optimal und dauerhaft auf der Wand bleibt. Für das zweite Verfahren kombiniert Wacker von der Firma Dynaplak veredelte Kartoffelstärke mit Polymeren auf Basis von Vinylacetat-Ethylen zu einem neuen Hybridbindemittel. Dieses enthält 30 % des modifizierten Biopolymers.

Wacker Chemie AG
Hanns-Seidel-Platz 4
81737 München
Tel.: (0 89) 62 790
info@wacker.com
www.wacker.com

 

Sponsored content is not written by and does not necessarily reflect the views of ChemistryViews’s editorial staff

Article Views: 288

Sign in Area

Please sign in below

Additional Sign In options

Please note that to comment on an article you must be registered and logged in.
Registration is for free, you may already be registered to receive, e.g., the newsletter. When you register on this website, please ensure you view our terms and conditions. All comments are subject to moderation.

Article Comments - To add a comment please sign in

Bookmark and Share

If you would like to reuse any content, in print or online, from ChemistryViews.org, please contact us first for permission. more


CONNECT:

ChemistryViews.org on Facebook

ChemistryViews.org on Twitter ChemistryViews.org on YouTube ChemistryViews.org on LinkedIn Sign up for our free newsletter


A product of ChemPubSoc Europe (16 European Chemical Societies)and Wiley-VCH